4. und letzte Tagesettappe: Strausberg-Jena-Kulmbach-Worms-Wächtersberg
Da für den Freitag unwetterartige Gewitter vorhergesagt waren, fiel der Entschluß nach Möglichkeit schon heute am Donnerstag ganz bis nach hause zu fliegen. Nach dem Einholen des Wetters war klar, daß der erste Teil bis Jena unproblematisch sein sollte (so war's dann auch: nur blauer Himmel!).
Auf der Strecke lag die ursprünglich für die CargoLifter gebaute Halle, die nun ein Erlebnisbad beherbergt.
Bei Torgau überflogen wir die Elbe und passierten Leipzig südöstlich. Vorbei ging es an mehreren Braunkohle Tagebau Gebieten, in denen teils noch abgebaut wird, teils aber auch renaturiert werden oder wurden. Nach 1:42h ging es zur Landung in Jena.
Nach dem Essen und Volltanken habe ich noch MET angerufen. Entsprechend ging der Flug zunächst gen Süden Richtung Hof entlang der A9, um das größflächige Regen und Gewittergebiet im Osten zu umfliegen. Bei Kulmbach war dann eine Gewitterzelle und eine undurchdringbares Regengebiet vor uns, somit gingen wir schnell auf den genau unter uns liegenden Platz. Sofort wurde uns ein Platz in der Halle angeboten. Als ich nach dem Einräumen im Turm die Landegebühr zahlte, fing es an mit heftigen Böen kräftig zu schütten. Auf dem Computerschirm konnte man später beim Niederschlagsradar sehen, daß dieses Gewitter praktisch aus dem Nichts kurz vorher entstanden ist und mit kräftigen Farben, also als kräftiges Gewitter, dargestellt war.
Nach der willkommenen (Trink-)Pause von rund eineinhalb Stunden konnten wir dann ohne Probleme den Heimflug mit Zwischenstopp in Worms fortsetzen. Um 19h44 landete ich dann auf dem Wächtersberg.
Anbei ein wenig Statistik zu den 4 Tagen:
- 13:42 Gesamtflugzeit
- ca. 1.990 km Gesamtstrecke
- ca. 144 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit (Dank des überwiegend und zum Teil kräftig vorhandenen Rückenwindes)
- 3,40 EUR niedrigste Landegebühr (Strausberg, der Platz mit zugleich mit Abstand bestem und freundlichstem Service!)
- 7,00 EUR (Peenemünde)
Fazit: "nur" 4 Tage, aber eine Menge Eindrücke und Erlebnisse. Es lief alles perfekt, denn das Wetter hat mitgespielt, die angeflogenen Plätze waren allesamt interessant.
Das alles war mit der "Wanderfalke" auch dank der guten Wartung der Vereinskameraden ein störungsfreier Flug. Dank auch an Karl für die zum Sichern des Flugzeugs bereitgestellten Heringe, die in Heringsdorf (!) dann auch zum Einsatz kamen ;-)
Nun natürlich noch die aufgezeichnete Route mit den Bildern des heutigen vierten und letzten Tages: für GoogleMaps oder KMZ für GoogleEarth (3,5MB).
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